Sonderausstellungen 2006
19.11.2006 - 11.2.2007
"Überholen ohne einzuholen"
Hildburghausen in den 60er Jahren auf Bildern aus der Sammlung Meffert
Diese Ausstellung mit Fotografien des bekannten Hildburghäuser Fotografen Rudolf Meffert (1907-1987) ist erneut einem jüngeren Abschnitt der
Hildburghäuser Stadtgeschichte gewidmet und wird sicherlich nicht nur für die Besucher interessant, welche die dargestellte Zeit auch selbst erlebt
haben.
10.9. - 5.11.2006
"Wohl bekomms ..."
Kneipen, Cafes und Hotels im alten Hildburghausen
Eine Ausstellung so richtig nach dem Geschmack der "alten Hildburghäuser". Es werden nicht nur fast alle der ungefähr 50 ehemaligen
Restaurationen in Wort und Bild vorgestellt, sondern es gibt auch viele Gegenstände aus alten Kneipen rund um die Stammtischkultur zu sehen.
23.6. - 20.8.2006
"Thurmwart der Freiheit"
Joseph Meyer und die Bürgerliche Revolution in Deutschland
Die Ausstellung, welche aus Anlass des 150. Todestages des bedeutenden Verlegers und Publizisten Joseph Meyer (1796-1856) stattfindet, beleuchtet Meyers Rolle
als selbsternannter "Thurmwart der Freiheit" im Herzogtum Sachsen-Meiningen sowie sein publizistisches Wirken von der Zeit des Vormärz bis hin
zum Scheitern der 1848er Revolution. Auch seine wegen "Majestätsbeleidigung" verhängte Gefängnishaft in Hildburghausen wird
beleuchtet.
23.4. - 11.6.2006
"Kinderträume aus Hildburghausen"
Die Geschichte der Papiermachèpuppenfabrik Voit/Conrad in Hildburghausen
Vor 200 Jahren erhielt der aus Rodach stammende Dachdeckersohn Andreas Voit von Herzog Friedrich von Sachsen-Hildburghausen das Privileg, eine
Papiermachèfabrik errichten zu dürfen. Die Fabrik befand sich zuerst in Eisfeld und dann ab 1822 in Hildburghausen. Sie wurde nach Voits Tod in der Hauptsache
von dessen Adoptivsohn, dem Bildhauer Ernst Conrad, geleitet.
Neben Dokumenten und Bildern zur Firmengeschichte zeigt die Ausstellung natürlich auch eine große Zahl der heute bei Sammlern sehr beliebten und
gesuchten Puppen der Fabrik.
5.2. - 26.3.2006
"Zwischen Himmel und Erde"
150 Jahre Dachdeckerfirma Hartmann (Hildburghausen)
Diese Sonderausstellung widmet sich dem Dach und seinem Handwerk. Anlass ist das 150jährige Jubiläum der Dachdeckerfirma Hartmann. Nur selten kann
ein Handwerksbetrieb auf eine solch lange Tradition zurückblicken wie das 1856 gegründete Unternehmen, welches 1896 nach Hildburghausen umzog.
Neben Dokumenten und Bildern zur Firmengeschichte wird aber noch viel mehr zum Thema Dach präsentiert, so Werkzeuge und Gerätschaften des
Dach- und Schieferdeckers oder eine große Sammlung von sogenannten "Feierabendziegeln" In Text und Bild wird die Geschichte des Daches und
seines Handwerks allgemein und in Hildburghausen dargestellt. Der Titel der Ausstellung steht dabei einerseits für den luftigen Arbeitsplatz des Dachdeckers,
schlägt andererseits aber auch einen Bogen zu Otto Ludwigs gleichnamiger Erzählung von 1856, die auf ein historisches Ereignis in Hildburghausen
zurückgeht und diesem damit ein literarisches Denkmal setzt. Im Jahre 1835 hatte nämlich der Schieferdecker Friedrich durch seinen mutigen Einsatz unter
Lebensgefahr einen Brand am Turm der Stadtkirche gelöscht und damit eine Katastrophe verhindert.
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