Sonderausstellung "Dagewesen"

11.04.2014

Mit der neuen Sonderausstellung „Dagewesen“ setzt das Stadtmuseum Hildburghausen seine Ausstellungsreihe mit Künstlern fort, die in irgendeiner Beziehung zur Stadt Hildburg-hausen stehen oder standen.

So unterschiedlich die Arbeiten und Biographien der vier freischaffend arbeitenden Künstler Udo Eisenacher (* 1953), Gregor-Torsten Kozik (*1948), Marlene Magnus (* 1936) und Friedrich Rittweger (*1946) auch sind, etwas ist Ihnen jedoch allen gemeinsam:

An einem früheren Zeitpunkt ihres Lebens lebten und lernten sie in der Stadt Hildburghausen. Sie sind also alle vier einmal „dagewesen“. Dieser allen gemeinsame biographische Punkt bietet also bei allen sonstigen Unterschieden in den Biographien und in der künstlerischen Arbeit die übergreifende Gemeinsamkeit der vier und ist somit auch ein treffend gewählter Titel für diese neue Ausstellung des Stadtmuseums.

Udo Eisenacher, gebürtiger Steinfelder und seit 1978 als freischaffender Maler und Grafiker tätig, verbrachte einen Teil seiner Schulzeit in Hildburghausen. Er zeigt in der Ausstellung einige seiner großformatigen, in Öl gemalten, Bildserien sowie Aquarelle und Monotypien.

Gregor-Torsten Kozik wurde 1948 als Gregor-Torsten Schade in Hildburghausen geboren und lebte kurzzeitig mit seiner Familie in einem Arbeiterwohnhaus der ehemaligen Glashütte Häselrieth am Gries. Später siedelte die Familie nach Streufdorf um. Der heute bei Chemnitz lebende renommierte Künstler nahm 1980 den Namen seiner damaligen Frau an und machte sich einst in der Künstlergruppe und Produzentengalerie „Clara Mosch“ einen Namen. Er zeigt in der Ausstellung sehr farbenfrohe, großformatige Gemälde und Zeichnungen in Acryl und Mischtechnik sowie zwei Lichtobjekte.

Marlene Magnus wurde 1936 in Neuhaus-Schierschnitz geboren und kam nach ihrer Lehrzeit und künstlerischen Ausbildung 1962 zusammen mit ihrem damaligen Mann, dem Künstler Klaus Magnus, nach Hildburghausen. Bis 1965 war sie hier freiberuflich tätig und unterrichtete auch ein Jahr als Kunsterzieherin an der Erweiterten Oberschule „Geschwister Scholl“. Sie zeigt in der Ausstellung eine große Anzahl von Stillleben, die sie mit Öl auf Leinwand gebannt hat.

Friedrich Rittweger wurde 1946 in Gleicherwiesen geboren und verbrachte einen Teil seiner Schulzeit bis zum Abitur in Hildburghausen. Seit 1978 in Göringen bei Eisenach lebend, zeigt er in dieser Ausstellung vor allem großformatige Acrylgemälde auf Papier sowie kleine aus Draht und Zeitungspapier gestaltete Figurinen.

So unterschiedlich die Werke und Biographien der Künstler auch sind, sie haben jedoch eines mit den Ausstellungsbesuchern gemeinsam: sie sind wieder einmal „Dagewesen“ - im Museum und in der Stadt Hildburghausen.

Zu sehen ist die aktuelle Ausstellung bis 25. Mai 2014 von Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr.

 

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