Sonderausstellung "bestens informiert..."

18.03.2016

Sonderausstellung „Bestens informiert.... 250 Jahre Zeitungen aus Hildburghausen“

20.3.-29.5.2016 im Stadtmuseum Hildburghausen

 

Vor ziemlich genau 250 Jahren erschien in Hildburghausen erstmals unter dem Titel „Hildburghäusische wöchentliche Anzeigen“ eine Zeitung im Druck, welche die Bürger der kleinen Residenzstadt über spektakuläre Ereignisse in der Welt, im eigenen Ländchen und in der Stadt informierte. Dies ist für das Stadtmuseum Hildburghausen Grund genug, mit einer neuen Sonderausstellung unter dem Titel; „Bestens informiert.... 250 Jahre Zeitungen aus Hildburghausen“ über die zweieinhalb Jahrhunderte dauernde Entwicklung des Zeitungswesens in der Werrastadt zu berichten. Die Entwicklung reicht dabei zum einen vom „Hildburghäuser Wochenblatt“ über die „Regierungs- und Intelligenzblätter“ hin zum „Hildburghäuser Kreisblatt“, welches sein Erscheinen erst 1934 einstellte.

Zum anderen wird auch die Entwicklung der 1818 von Carl Ludwig Nonne gegründeten „Dorfzeitung“ hin zur „Thüringer Tageszeitung“ beleuchtet. Aus dieser Zeitung ging nach dem Zweiten Weltkrieg die Zeitung „Thüringer Volk“ hervor, ein Vorläufer des heute noch gelesenen „Freien Wort“. Aber auch kurzlebige Zeitungen, wie das nur 1848/49 erschienene „Freie Deutsche Volksblatt“ von Dr. Eugen Huhn und die „Deutsche Volksleuchte“ von Ludwig Köhler, beides enge Mitarbeiter Joseph Meyers, finden Erwähnung in der Ausstellung.

Die neue Sonderausstellung des Stadtmuseums Hildburghausen wird anhand vieler originaler Sachzeugen die nicht immer einfache Geschichte des Zeitungswesens in Hildburghausen nachvollziehbar machen. Gleichzeitig wird ein Einblick gegeben in das für Hildburghausen wichtige Druck- und Verlagswesen, überregional bekannt vor allem durch das Bibliographische Institut von Joseph Meyer, aber auch durch die 1683 gegründete Herzogliche Hofbuchdruckerei F.W. Gadow & Sohn.

Die Eröffnung der Ausstellung, zu der alle Interessierten recht herzlich eingeladen sind, findet am Sonntag, den 20. März 2016, um 14.30 Uhr im Stadtmuseum Hildburghausen, Apothekergasse 11 statt.

Es wird ein Eintrittsgeld von 3,50 EUR erhoben. Die Eintrittskarte berechtigt jedoch zu einem zweiten kostenlosen Besuch der Ausstellung.

Im Anschluss an die Eröffnung ist die Ausstellung bis zum 29. Mai 2016 von Mi bis Fr von 10 bis 17 Uhr und Sa und So von 13 bis 17 Uhr zu besichtigen.

 

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